Nachruf auf Heinrich REWITZER

 

 


Was vergangen, kehrt nicht wieder, doch ging es einmal leuchtend nieder, leuchtet's lange noch zurück.
Dieses Zitat trifft auf Kamerad Heiner Rewitzer zu, der uns am Freitagfrüh nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren für immer verlassen hat. Der Wahlspruch „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“ war für ihn ein Auftrag, den er bis zum Eintritt seines Leidens gerne erfüllte. Die Nachricht von seinem Tod hat uns alle tief betroffen gemacht.
Er hat in seiner 46-jährigen Mitgliedschaft einige Kapitel der Geschichte der Feuerwehr Pleystein mitgeschrieben und dabei auch Prioritäten gesetzt.

Der „Pühlerl Heiner“, so der Hausname, trat am 1. Januar 1960 im Alter von knapp 18 Jahren in die Wehr ein. Er machte alle Leistungsprüfungen einschließlich der Endstufe „Gold auf rotem Grund“ mit.
Am 14. Januar 1969 wurde er in den Festausschuss berufen, der die Feier des 100jährigen Gründungsfestes im gleichen Jahr vorbereitete.
Zum neuen zweiten Kommandanten wurde er am 17. Januar 1971 gewählt. Die Gründung der Atemschutzgruppe im September 1974 war mit sein Verdienst. Ein Meilenstein in seiner Laufbahn als Floriansjünger ging am 21. und 22. Juni 1980 über die Bühne, als er als Gruppenführer mit seiner dritten Löschtruppe in Landeck/Tirol die österreichische Leistungsprüfung in Bronze mit Bravour absolvierte.
Am 19. Januar 1981 trat er die Nachfolge von Adolf Zeller als erster Kommandant an. Dieses verantwortungsvolle Amt bekleidete der Hauptlöschmeister bis zum 30. Juni 1984.
Im Unterrichtsraum unseres Gerätehauses hat er sich durch das Maskottchen „Korbinian Schlaucherl“ verewigt, das er 1989 gestiftet hat.

Zum Dank und in Anerkennung seines Einsatzes im Ehrenamt konnte er im Laufe seiner Feuerwehr-Laufbahn mehrere hohe Auszeichnungen in Empfang nehmen, so auch das Staatliche Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Dienstzeit. Sein Schaffen in unserer Feuerwehr wird unvergesslich bleiben. Den Schmerz über den Verlust eines liebenswerten Familienmitglieds tragen wir mit den trauernden Hinterbliebenen mit.

„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot. Der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird“, so lautet ein altes Sprichwort.

Lieber Heiner, wir werden Dich und Deine Leistungen für unsere Hilfsorganisation stets in gebührender Weise zu würdigen wissen. Wir werden für Dich eine heilige Messe lesen lassen.

Treuer Kamerad, ruhe in der Heimaterde, ruhe in Gottes ewigen Frieden!

 

Berthold Herrmann, 1. Vorsitzender

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