27.05.1994

Patenbitten bei der

Feuerwehr Weiden i.d.OPf.

Am 02.02.1994 fuhr eine starke Abordnung nach Weiden i.d.OPf., um dort in der Feuerwache mit der Feuerwehr Weiden i.d.OPf. Konkretes wegen der Patenschaft zu besprechen. Da diese Wehr bereits 1969 beim 100jährigen Pate stand, soll dies auf allgemeinem Wunsch auch euer wieder so sein. Der Vorsitzende der Gastgeber, Hans HARTWICH, begrüßte die Delegation im "Floriansstüberl" und freute sich, dass die bestehenden Kontakte wieder aufgefrischt wurden. Grundsätzlich sei man bereit, die Patenschaft zu übernehmen. Festleiter PREßL von der Jubelwehr informierte die Weidener Floriansjünger über das vorgesehene Programm. Stadtbrandrat und Kommandant Willy FRÖHLICH sicherte zu, dass sich die Feuerwehr Weiden i.d.OPf. auch an der vorgesehenen Fahrzeugschau beteiligen werde. Abschließend bedankte sich Vorsitzender Berthold HERRMANN bei den Gastgebern für die vorzügliche Aufnahme und die Patenzusage.

Mit dem Patenbitten am 27.05.1994 in Weiden i.d.OPf. wurde der Endspurt für das große Jubelfest gebührend eingeleitet.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

20.07.1994

alte Feuerleiter restauriert

Rechtzeitig vor der großen Fahrzeug- und Geräteschau am Samstag, den 23.07.1997 ab 10:00 Uhr im Rahmen des 125. Jubiläumsfestes unserer Wehr konnte auch die monatelange Renovierung der alten Feuerwehrleiter abgeschlossen werden. Das Relikt aus der Jahrhundertwende leistete jahrzehntelang wertvolle Dienste. Vor ca. 30 Jahren hatte das historische Gerät ausgedient und fristete seither in einer Scheune ein Schattendasein. Im Vorfeld der Festvorbereitungen kam zweitem Kommandanten Erich NEUBER die Idee, die arg ramponierte Leiter als Schaustück für die Jubeltage herzurichten.
In Karl HARTWIG, dessen Schwiegersohn Josef STAHL und seinem Bruder Michael NEUBER fand der Initiator schnell drei Experten, die seit Monaten nach Feierabend in vielen Freizeitstunden kostenlos die Feuerwehrleiter restaurierten, so dass sie nun nach Abschluss der Maßnahme wie neu aussieht. Die alte Leiter selber konnte nicht mehr überholt werden; sie wurde durch eine neue ersetzt. Hans BAUER von der Bartlmühle stiftete dafür uneigennützig das Holz. Das Fahrwerk aber blieb in der ursprünglichen Form erhalten. Josef BOCK unterstützte das Trio beim Anstreichen.

Quelle: Wilhelm Hartung, Der Neue Tag, Vohenstrauß

21.07.1994

Festausschuss stellt sich vor

In 12 Zusammenkünften seit November 1992 leistete der Festausschuss unserer Wehr Schwerstarbeit bei den Vorbereitungen für das 125jährige Gründungsfest. Viele Probleme mussten in langen Sitzungsnächten besprochen und gelöst werden. Am 22. Juli fällt nun der Startschuss für das viertägige Fest, das für jeden etwas bietet, angefangen von musikalischen Leckerbissen im Festzelt, die Fahrzeug- und Modellbauausstellung, über den Festgottesdienst, den Jugendwettbewerb bis hin zum Festzug und zur reichbestückten Tombola.
Als Schirmherr fungiert Landrat Anton BINNER, Ehrenschirmherr Bürgermeister Will REIL, als Patenverein die Feuerehr Weiden i.d.OPf.
Wir haben uns alle Mühe gegeben, um der Bevölkerung und den Feriengästen schöne, unvergessene Festtage zu bereiten, die auch als Meilenstein in die Feuerwehrchronik eingehen werden. BILD vom Festausschuss: einfügen Die Mitglieder des Festausschusses von unten links nach oben rechts: Josef HAGN, Adolf ZELLER, Wilhelm HARTUNG sen., Ehrenschirmherr Willi REIL, Andreas REWITZER, Werner FRIEDL, Berthold HERRMANN, Max BEIERL, Hans REWITZER, Erich NEUBER, Albert SCHNEIDER, Gerhard RÖGNER, Josef HARTUNG, Xaver GALLITZENDÖRFER, Josef PREßL jun., Martin ZEHENT, Hans BEUGLER, Franz STRIGL, Johann WALBRUNN, Rainer REWITZER, Reinhold POPP, Max MÜLLHOFER, Hubert REWITZER, Siegfried HARTUNG, Karl HERRMANN, Gottlieb BULENDA, Reinhard KARL.

Quelle: Wilhelm Hartung, Der Neue Tag, Vohenstrauß

22.07.1994    -   25.07.1994

125jähriges Gründungsfest

Freitag, 22.07.1994

Auftakt nach Maß

Ein strahlend blauer Himmel über Pleystein, das sich im Festtagskleid von seiner Schokoladenseite präsentierte, und ein Menschenauflauf auf den fahnen- und birkengeschmückten Marktplatz bestimmten am Freitagabend das Bild in Pleystein, als die Schlossbergkapelle aus Eslarn das viertägige Jubiläumsfest unserer Wehr mit einem zünftigen Standkonzert einleitete.
Als 'Auftakt nach Maß' bezeichnete Festsprecher Johann WALBRUNN diese kunterbunte Szenerie im Zentrum des Ortes. Er hieß alle Besucher in humorvollen Worten willkommen. Dann formte sich der Zug der Vereine, die unter der Leitung von Kommandant Werner FRIEDL und zu dem klingenden Spiel der Schlossbergkapelle über die prächtig dekorierte Neuenhammerstraße zum neuen Festplatz der Stadt zog, der seine Feuertaufe nach all der zum Teil geharnischten Kritik in den vergangenen Monaten glänzend bestanden hat. Im Schlepptau dieses kleinen Festzuges marschierten zahlreiche Einheimische und Feriengäste mit, die im Nu das riesige Festzelt bis auf den letzten Platz füllten.
Die Musiker aus der Grenzlandkommune taten dann ein übriges mit ihrem flotten, breitgefächerten Repertoire, um dem ersten Festabend ein Glanzlicht aufzusetzen. Im buntgemischten, bestens aufgelegten Publikum waren auch etliche Betriebs- und Behördenbelegschaften vertreten, die von ihren Chefs mit Gutscheinen versorgt worden waren.
Vor allem freuten wir uns über den Besuch einer starken Gruppe aus der Pleysteiner Partnergemeinde Gamlitz/Steiermark mit dem ehemaligen Bürgermeister Karl GRASMUCK mit Gattin an der Spitze.


Samstag, 23.07.1994

Raritäten und originalgetreue Modelle

Martin ZEHENT, Initiator der großartigen Modellbauaustellung von Feuerwehrautos, Ärmelabzeichen und alten Utensilien, eröffnete am Samstag vormittag in Anwesenheit der Pleysteiner Feuerwehrspitzen und von Bürgermeister und Ehrenschirmherrn Willi REIL dessen zweiten Höhepunkt des viertägigen Festprogramms im Rathaussaal.
Er dankte vor allem Thomas LASER aus München, der den Anstoß für diese Ausstellung gegeben habe, Johann WALDHIER aus Altenstadt/WN und dem KBM Alfred REWITZER aus Vohenstrauß für die Überlassung ihrer wertvollen Sammlungen. Der Sitzungsraum biete dazu einen würdigen Rahmen, wofür auch der Stadt Dank für die Überlassung gebühre.
Mehr als 1000 Einzelstücke konnten bewundert werden, darunter viele Raritäten, die originalgetreu nachgebaut seien und von ihren Eigentümern liebevoll und mit höchster Sorgfalt betreut werden. LASER überraschte uns mit einen schönen Geschenk, einem TLF 24/50-Modell, so wie wir es seit 1985 als Einsatzfahrzeug besitzen.
LASER überreichte das Präsent an Kommandant Werner FRIEDL und Zeugwart Martin ZEHENT. Anschließend machten Wehrmänner, Bürgermeister und LASER die erste offizielle Runde durch die Präsentation.

 

Samstag, 23.07.1994

Feuerwehrjugend im fairen Wettkampf

36 Mannschaften aus der nördlichen Oberpfalz beteiligten sich am Samstag am großen freien Jugendwettbewerb der Jungfeuerwehren auf dem Schulsportgelände. Es war schon ein imposantes Bild, als die Teams zu Beginn des Kräftemessens Aufstellung nahmen.
KBM Hans REWITZER, der zusammen mit unserem Jugendwart Erich NEUBER und Organisationsleiter Rainer REWITZER den Wettstreit vorzüglich vorbereitet hatte, eröffnete die Veranstaltung. KBR Konrad Lorenz wünschte sich einen fairen Wettkampf, wobei das Dabeisein am wichtigsten sein sollte. Für die Stadt sprach Bürgermeister Willi REIL ein Grußwort.
Der Sprecher der Oberpfälzer Feuerwehren, SBR Willy FRÖHLICH aus Weiden i.d.OPf. betonte, dass dieses Kräftemessen auch die Kameradschaft fördern solle, das Kennenlernen untereinander, aber auch ein Leistungsanreiz sein sollte. Gemeinsames Ziel sei eine gezielte Ausbildung getreu dem Leitgedanken 'Helfen und Schützen'.
Nach dem über 3stündigen Wettkampf wurden die Mannschaften von der Blaskapelle Teunz auf den Marktplatz gespielt, wo die Siegerehrung in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste stattfand. Die Auszeichnungen nahmen KBR LORENZ, KBI Johann BÄUMLER, KBM Hans REWITZER und Jugendwart Erich NEUBER sowie Festsprecher Johann WALBRUNN vor. Die ersten zehn Teams erhielten schöne Pokale, alle übrigen geschmackvolle Medaillen.
An der Spitze gaben Gruppen aus der Pleysteiner Großgemeinde den Ton an. So holte sich die Feuerwehr Lohma den 1. Platz mit 437 Punkten, gefolgt von Bernstein auf dem 2. Rang (433), Pleystein (429), Burkhardsrieth (gemischt) (428), Parkstein I (416), Burgtreswitz I (414), Leuchtenberg (409), Eslarn II (405), Irchenrieth I (389), Oberbibrach II (380), Pfrentsch I (380), Irchenrieth II (377), Miesbrunn (375), Neustadt a.d.Waldnaab (374), Kohlberg I (373), Windischeschenbach (368), Neudorf/Georgenberg I (367), Vohenstrauß I (366), Flossenbürg (366), Georgenberg I (364), Riggau (363), Hammerles (354), Georgenberg II (351), Pfrentsch II (Mädchen) (349), Oberlind (343), Waldthurn I (343), Vohenstrauß II (333), Eslarn I (330), Oberbibrach I (328), Hannersgrün (326), Püchersreuth (322), Kohlberg II (316), Weiden i.d.OPf. (314), Neudorf/Georgenberg II (295), Waldthurn II (Mädchen) (283), Parkstein II (274).

 
 

Samstag, 23.07.1994

Von der Drehleiter bis zum Panzerwagen

Einer Fußgängerzone glich am Samstag der Marktplatz, der den ganzen Tag wegen der großen Fahrzeugschau gesperrt war. Dieser Programmpunkt fand ebenfalls reges Interesse bei der Bevölkerung und den Feriengästen, die auch die Gelegenheit nutzten, dan dem Besuch der Ausstellung in Ruhe in der autofreien Stadt ein Glas Bier zu trinken und sich eine Bratwurstsemmel, gebrutzelt von den TSV-Managern Sepp HARTUNG und Reinhard KARL, munden zu lassen.
Vorsitzender Berthold HERRMANN stellte dem Publikum die beteiligten Hilfsorganisationen und deren Gefährte vor. So war die Feuerwehr Vohenstrauß mit Drehleiter und einem TLF vertreten, die Feuerwehr Weiden i.d.OPf. mit Gerätewagen für Gefahrgut GWG, die Feuerwehr Oberbernrieth mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug TSF, das THW mit einem Radlader und einem Lkw, der Bundesverband für Selbstschutz Weiden i.d.OPf. mit einem Informationsstand, die Bundeswehr mit einem Panzer 'Marder' und Geländewagen, wir mit unserem TLF 24/50 und einem Infozelt, nicht zuletzt Albert KAISER aus Eslarn mit einem historischen Feuerwehrauto. Ausgiebig wurden vor allem die Jeepfahrten für Kinder und die Drehleiteraussicht in Anspruch genommen.
Erster Kommandant Werner FRIEDL zeichnete für die Gesamtorganisation dieses Höhepunktes verantwortlich. Binnen 2 Stunden war auch dann der leckere Eintopf ausverkauft, zubereitet von der Patenkompanie der Stadt. Regie führte hier Richard BERGER.


Sonntag, 24.07.1994

Festgottesdienst auf dem Kreuzberg

Nach dem bunten Abend im Festzelt blieb uns nicht viel Verschnaufpause, wartete doch bereits der Festsonntag mit einem großen Programm. Um 06:00 Uhr blies die Stadtkapelle SAX den Weckruf. Unter Marschmusik der Stadtkapelle und des Spielmannszuges aus Oberviechtach marschierten 30 Gruppen unter Leitung von Kommandant Werner FRIEDL auf den Kreuzberg.
Der Klosterplatz mit seinen mächtigen Laubbäumen bot einen prächtigen Rahmen für die Eucharistiefeier am geschmückten Freialtar, die von den Patres Anton STEINBERGER und Konrad HAUSNER sowie vom Gamlitzer Pfarrer Eduard LOIBNER zelebriert wurde. Der Männergesangsverein und die Bläser der Stadtkapelle SAX umrahmten den feierlichen Gottesdienst mit der 'Deutschen Messe' von Haydn, dem 'Vespergesang' von Bortniansky und dem Lied 'Herr, deine Güte reicht so weit' von Grell.
Die Feuerwehren seien unter dem Motto 'Gott zur Ehr - Dem Nächsten zur Wehr' gegründet worden, so Pater STEINBERGER in seiner Predigt. Er fuhr fort, dass die Einstellung Gott gegenüber wichtig sei. Die Schöpfung sei notwendig und als Gabe Gottes zu betrachten. Die Welt sei dem Menschen anvertraut. In diesem Zusammenhang sei auch der Dienst am Nächsten zu sehen, die Bekämpfung von Feuer und Katastrophen sowie der Einsatz bei Unfällen. Damit gebe man Gott die Ehre und müsse immer bereit sein, Opfer zu bringen. Dieser Idealismus müsse bleiben und als etwas Wertvolles gesehen werden. Die Gemeinschaftsfähigkeit gelte es zu pflegen im Bewußtsein, immer für Gott und die Mitmenschen dazusein.
Die Schlussworte blieben Pater Konrad HAUSNER, ehemaliger Novizenmeister im Salesianum auf dem Kreuzberg, vorbehalten. Er ging auf die historische Beziehung Feuerwehr - Kreuzbergheiligtum ein und gratulierte unserer Wehr zum großen Jubiläum.


Sonntag, 24.07.1994

Totenehrung am Kriegerdenkmal

'Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen', mit diesen Zitat leitete Vorsitzender Berthold HERRMANN die Totenehrung am Sonntag nach dem Festgottesdienst auf dem fahnengeschmückten Marktplatz ein.
33 Gruppen hatten Aufstellung um das Kriegerdenkmal genommen. HERRMANN sagte, dass man der toten Feuerwehrkameraden in Ehrfurcht, Trauer und Dankbarkeit gedenke, ferner derer, die nicht aus dem Krieg und der Gefangenschaft in die Heimat zurückkehren durften. Man werde sich ihrer stets im Gebet und bei den Dankgottesdiensten an den Ostermontagen auf dem Kreuzberg erinnern.
Gemeinsam mit den beiden Kommandanten Werner FRIEDL sowie Erich NEUBER legte Berthold HERRMANN einen Kranz an der Heldengedenkstätte nieder. Die Stadtkapelle SAX und der Männergesangsverein Pleystein umrahmten die Totenehrung mit Chorälen bzw. dem Lied 'Über den Sternen'.

 

Sonntag, 24.07.1994

Geschenke mit Patenwehr ausgetauscht

Nach dem Festgottesdienst und der Totenehrung stand im Festzelt beim musikalischen Frühschoppen mit der Stadtkapelle SAX der Austausch der Patengeschenke zwischen der Feuerwehr Weiden i.d.OPf. und unserer Wehr an. Vorsitzender Berthold HERRMANN stellte die beiden Granittafeln vor mit dem Wappen der Städte Weiden i.d.OPf. und Pleystein und den vergoldeten Schriftzügen, ferner die zwei schönen Erinnerungsurkunden, geschmackvoll gestaltet von Georg MÜLLER.
Die schweren Tafeln und die Urkunden tauschten Berthold HERRMANN, Festsprecher Johann WALBRUNN sowie Hans HARTWICH und SBR Willy FRÖHLICH aus. Der Vorsitzende der Patenwehr, Hans HARTWICH, sagte, dass 125 Jahre Feuerwehr Pleystein von Idealismus, opferbereiter Gesinnung für die Gemeinschaft, von Mut und Ausdauer, vor allem aber vom freiwilligen und selbstlosen Einsatz zur Abwehr von Gefahr für Leben, Gesundheit, Hab und Gut der Mitbürger zeugen. Vor 25 Jahren habe man bereits die Patenschaft beim 'Hundertjährigen' übernehmen dürfen, und man freue sich, dass man auch jetzt Pate sein dürfe.
Bürgermeister Willi REIL würdigte in seiner Aussprache die Arbeit der Wehr, die seit der Gründung über nahezu vier Generationen mit Idealismus bis in die heutige Zeit fortgeführt worden sei. Er überreichte ein Geldgeschenk an die Wehr.


Sonntag, 24.07.1994

Beifall für prächtigen Umzug

Ein farbenprächtiger Festzug mit rund 80 Gruppen begeisterte am Sonntagnachmittag die vielen Zuschauer, die zu Hunderten die Straßen in Pleystein säumten. Zahlreiche Vereine zeigten ihre Verbundenheit mit unserer Wehr und marschierten mit.
Die Glocken der Stadtpfarrkirche schlugen zweimal, als sich die farbenprächtige Mammutparade pünktlich um 14:00 Uhr von der Vohenstraußer Straße aus in Bewegung setzte, unterteilt in 6 Blöcke und angeführt von einer schneidigen Pferdeeskorte.
Es folgte ein schmucker Oldtimer der Fa. Kaiser aus Eslarn mit Ehrengästen, unter anderem Altbürgermeister Paul BRUCKSCH und Heimatforscher Siegfried POBLOTZKI. Die renovierte Handdruckspritze unserer Wehr aus dem Jahre 1897 zogen zwei Pferde. Die Stadtkapelle SAX begleitete den Zug mit klingender Marschmusik. Die zahlreichen Ehrengäste wurden vom Schirmherrn Landrat Anton BINNER, Bürgermeister Willi REIL, Ehrenbürger Wilhelm SCHAAK und MdL Otto ZEITLER angeführt.
Die hübschen Festdamen und Festmädchen zogen jede Menge Blicke auf sich. Hinter ihnen folgten wir in voller Stärke, dahinter unser Patenverein die Feuerwehr Weiden i.d.OPf., die Feuerwehr Gamlitz, die Feuerwehr Etting und die Patenkompanie der Stadt aus Oberviechtach.
Die weiteren 5 Blöcke wurden musikalisch in Trab gehalten von der Blaskapelle Müllner aus Waldthurn, dem Spielmannszug aus Oberviechtach, der Blaskapelle Träger aus Waldkirch, dem Spielmannszug Pressath und der Blaskapelle Sellmeyer aus Floß. Zu bestaunen gab es fesche Schützen, zackige 'Spritzenmänner', altgediente Krieger und Soldaten, Reservisten. Einen schönen Anblick boten Bürgervereine in Biedermeier-Kleidung und OWV-Sektionen in einfallsreichen Aufmachungen. Auch Skiclubfreunde und Jugendgruppen schlossen sich an. Erstmals mit von der Runde waren die Eisstockcracks mit Frauen, Kindern und Stöcken, der Pleysteiner Frauenbund, mit den neuen blauen Tüchern ausstaffiert, wackere Sangesbrüder, ein imposanter Waldthurner Block. Stark vertreten zeigte sich der TSV Pleystein mit einem Querschnitt durch alle Altersschichten und Sparten. Die Pleysteiner Siedlergemeinschaft erhielt für ihre herrliche Fußgruppe und den Blumenprachtwagen Applaus am laufenden Band.
Überhaupt geizte das begeisterte Publikum nicht mit Beifall für die Mitwirkenden des nicht enden wollenden Zuges, der durch großartige Festwagen der Feuerwehr Oberbernrieth, des OWV Hagendorf-Reinhardsrieth, der 'Promillos' aus Floß und des Cylinderclubs aus dem Flosser Land noch bereichert wurde.
Die Organisatoren dieses tollen Festzuges mit Leiter Adolf ZELLER, Wilhelm HARTUNG sen. und Andreas REWITZER hatten bei der Zusammenstellung ganze Arbeit geleistet. Nach Erreichen des Festplatzes ging es im Festzelt mit der Stadtkapelle SAX unter Leitung von Helmut SAX rund, wobei hier die Überreichung von Erinnerungsgeschenken im Mittelpunkt stand.

   

Sonntag, 24.07.1994

Geschenk von Freunden aus Gamlitz

Mit einem originellen Geschenk überraschten uns die Kameraden der Feuerwehr Gamlitz, der Pleysteiner Partnergemeinde. Für die Floriansjünger aus der Steiermark überreichten Kommandant Peter REINER, Bürgermeister Karl WRATSCHKO und Altbürgermeister Karl GRASMUCK einen alten steirischen Feuerwehrhelm, verbunden mit Glückwünschen zum Jubelfest. Man sei gerne nach Pleystein gekommen, so Bürgermeister WRATSCHKO, der voll des Lobes über die glänzende Organisation und das hervorragende Programm war. Man fühle sich hier sehr wohl in dieser gastfreundlichen Stadt und hoffe, dass die Verbindung weiterhin in diesen Rahmen bestehen bleibe.
Vorsitzender HERRMANN betonte, dass man sich über das schöne Geschenk sehr freue. Der Helm werde im Gerätehaus einen würdigen Platz bekommen. HERRMANN revanchierte sich für das Gamlitzer Geschenk mit einem Bierkrug.


Sonntag, 24.07.1994

Festabend mit Tombola

Brechend voll war am Sonntag das Festzelt in der Neuenhammerstraße. Neben der Ziehung der Tombola dürfte mit ein Grund für den hervorragenden Besuch, die hervorragend aufspielenden 'Original Oberpfälzer Musikanten' unter Leitung von Sigi Deml gewesen sein. Mit Spannung erwartet wurde auch die Ziehung der Tombola unter der Rechtsaufsicht von Bürgermeister und Ehrenschirmherr Willi REIL. Regie führten Festsprecher Johann Walbrunn und Vorsitzender Berthold HERRMANN. Als Glücksfeen fungierten Maria und Elisabeth HERRMANN. Im Rahmen einer Hausverkaufsaktion und durch Verkauf im Zelt hatten die Festdamen und Floriansjünger 5000 Lose zum Stückpreis von 1 DM losgebracht.
Den 1. Preis, ein Mofa 'Hercules', gewann Christiane MÜLLHOFER, das Farbfernsehgerät Maria BEUGLER, den Bodenbelag für 1000 DM Hans ZELLER, die Kindersitzgruppe Erika HERRMANN, einen Werkzeugkasten Konrad WITTMANN aus Ottenrieth, einen Satz Reifen die Familie Rosch aus Düsseldorf, eine Schlagbohrmaschine Silvia NEUBER, einen Rasentrimmer Anita LANG aus Schafbruckmühle, einen 200-DM-Tapetengutschein Katharina GRÜNAUER, ein Reh Ludwig SCHREML, einen 100-DM-Einkaufsgutschein Josef SCHICK, ein Spanferkel Hans ZEHENT. Ferner konnten weitere 17 wertvolle Sachpreise übergeben werden.


Montag, 25.07.1994

Tag der Jugend

Zum Ausklang unseres viertägigen Feuerwehrfestes kamen am 'Tag der Jugend' vor allem die Jugendlichen und Junggebliebenen voll auf ihre Kosten. Die bayerische Spitzenband 'TRAMPS' aus Burglengenfeld ließ es nämlich ab 20:00 Uhr mit Pop- und Rock-Live-Musik 'krachen'.
Die Musiker Mathis ENGELMANN, Harry ZAMREL, Horst GRÖNINGER, Horst WITTMANN, Andy KLETZIN und Sandra EXPOSITO haben versprochen, in Pleystein 'die Post abgehen zu lassen' und ein Pop- und Rock-Feuerwerk nur mit Live-Musik abzubrennen. Neben den üblichen Getränken wurde zusätzlich Weizenbier ausgeschenkt.

Quelle: Wilhelm Hartung, Der Neue Tag, Vohenstrauß

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