22.09.1986

Spatenstich für das neue Gerätehaus

So sah das Gelände, wo heute das neue Gerätehaus steht, vor dem ersten Spatenstich, der am 22.09.1986 vorgenommen wurde, aus. Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit präsentiert sich das schmucke und zweckmäßige Domizil der Feuerwehr Pleystein.

Das eiserne Kreuz stand schon früher, lange bevor das Gerätehaus gebaut wurde, auf dem Wiesengrundstück im Herzen der Stadt und wies auf die Besitzerfamilie Herrmann hin. Nach erfolgter gründlicher Renovierung wurde das Marterl wieder dort aufgestellt und soll an die großzügige Schenkung des Areals an die Stadt durch Therese FRIEDL (29.04.1922 - 31.07.1990) und ihren Gatten Josef FRIEDL (23.02.1928 bis 05.02.1987) erinnern.
Den beiden Gönnern gilt auch der Dank der Wehr!

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

04.04.1988

Hl. Florian für das neue Gerätehaus

Im Rahmen des Ostermontagsgottesdienstes in der Kreuzbergkirche am 04.04.1988 wurde die herrliche Holzfigur des Hl. Florian, eine Stiftung der Holzschnitzergemeinschaft an die Wehr als Dank für die jahrelange Zurverfügungstellung eines Schnitzraumes im Gerätehaus, von Pater Alois GLUND gesegnet. Vorsitzender Andreas Rewitzer bedankte sich beim Leiter der Schnitzergilde, Hermann SCHNEIDER, für diese großartige Gabe, die einen würdigen Platz im neuen Feuerwehrgerätehaus erhalten werde.
Der Hl. Florian ziert seit der Einweihung unseres neuen Feuerwehrgerätehauses unser Florianstüberl.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

21.05.1989

Einweihung des neuen Gerätehauses

Am 21. Mai 1989 erfüllte sich ein Wunschtraum der Pleysteiner Wehr. Bei Kaiserwetter wurde das schmucke Feuerwehrhaus eingeweiht. Die Gesamtkosten des Großprojektes beliefen sich letztendlich auf 1.406.000 DM (= 718.876,38 Euro).

  • Eigenanteil der Stadt Pleystein: 735.000 DM

  • Staatszuschuss: 435.000 DM

  • Landkreiszuschuss: 134.100 DM

  • Bayerische Brandversicherung: 20.000 DM

  • Barleistung Feuerwehr: 18.000 DM

  • Arbeitsleistung Feuerwehr: 51.150 DM (Gegenwert von rund 3.360 Arbeitsstunden der Helfer)

  • sonstige Zuschüsse und Spenden: 12.750 DM.

Ein strahlend blauer Himmel, eine beeindruckende Kirchenparade, ein erhebender Festgottesdienst in der Pfarrkirche und die Segnung des Hauses durch Pfarrer P. Albert NEUGIRG bildeten den gelungenen Rahmen für diesen Meilenstein in der Geschichte der Stadt und ihrer Wehr.

Im Rahmen der Einweihungsfeier in der Fahrzeughalle des neuen Gerätehauses überreichte 1. Vorsitzender Andreas REWITZER an Therese FRIEDL, die durch die Grundstücksschenkung an die Stadt die Realisierung dieses Projektes überhaupt erst ermöglichte, einen Blumenstrauß.

Unter den Ehrengästen waren

  • Dipl. Ing. Helmuth Schaak,

  • Landrat Anton Binner,

  • Herbert Perrey (Bayer. Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz),

  • Kreisbrandrat Josef Beutler u.a.

Architekt Donat Ach übergab an Bürgermeister Paul BRUCKSCH den Schlüssel, der ihn an den Kommandanten als obersten Sachverwalter zu treuen Händen weiterleitete. Kommandant Werner FRIEDL führte aus, dass die Wehr die versprochene Arbeitsleistung im Gegenwert von 51.150 DM sowie Vereinsgelder in Höhe von 40.000 DM für Zinsaufwand, Möbeleinrichtungen usw. gerne erfüllt bzw. gegeben habe.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

August bis September 1989

Wiederaufbau der Brunnenanlage am Kreuzberg

Ihren ausgezeichneten Ruf als "Mädchen für Alles" wurde die Wehr auch beim gelungenen Wiederaufbau der Brunnenanlage auf dem Kreuzberg unterhalb des Freialtars in den Monaten August und September 1989 gerecht. Auf Anregung von Pater Alois Glund und unter der Regie Hans FRIEDL wurden die Arbeiten ausgeführt.

Auf dem Bild ersichtlich bei den Pflasterarbeiten von links nach rechts:
Hubert REWITZER, Werner FRIEDL, Bauleiter Hans FRIEDL, Berthold HERRMANN und Stefan Pausch.

Das Werk wurde rechtzeitig vor dem großen Jubiläum "175 Jahre Kreuzbergkirche", das mit dem Herbstkreuzbergfest 1989 gefeiert wurde, fertig.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

16.04.1990

Kruzifix für das Feuerwehrgerätehaus

Am 16.04.1990 segnete Pater Konrad HAUSNER in der Kreuzbergkirche beim Ostermontagsgedenkgottesdienst das herrliche Kreuz, in vielen Freizeitstunden eigenhändig angefertigt von Schnitzerkünstler Herrmann SCHNEIDER als Geschenk für die Feuerwehr, die über 10 Jahre lang, von 1972 bis 1984, der Pleysteiner Holzschnitzergemeinschaft den Unterrichtsraum im Gerätehaus für das Abhalten der wöchentlichen Schnitzabende überließ. Die Kreuzbalken konstruierte Karl HARTWIG ebenfalls kostenlos.

Das geschnitzte Kruzifix fand einen gebührenden Platz im neuen Gerätehaus.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

22.12.1991

Russlandhilfe

Auf die Durchführung einer Russlandhilfe weitete die Pleysteiner Wehr in der Weihnachtszeit 1991 ihre Gemeinnützigkeit aus. Der Aufruf der Initiatoren mit Berthold HERRMANN an der Spitze blieb bei der Bevölkerung nicht unerhört, und die Bilanz der guten Tat konnte sich sehen lassen. Die "fleissigen Feuerwehrlieschen" Resi REWITZER und Erika HERRMANN verpackten die gespendeten Lebensmittel in 101 Pakete, die am 22. Dezember 1991 (Bild) von Hans REWITZER, Berthold HERRMANN, Hubert REWITZER und Werner FRIEDL in den Transporter der Fa. Rewitzer verladen und weitergeleitet wurden.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

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