28.06.1898

Bau eines Feuerwehrgerätehauses

Die beiden Feuerlöschrequisitenräume werden aus dem Rathaus herausgenommen. Statt derer wird an der Westseite des Rathauses ein eigenes Feuerlöschgerätehaus mit doppelter Ausfahrt angebaut.

Quelle: Chronik der Stadt Pleystein

01.01.1899

Beitritt in den Bayerischen

Landes-Feuerwehr-Verband

Urkundlich belegt ist der Beitritt der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein in den Bayerischen Landes-Feuerwehr-Verband zum 01.01.1899.
'Unter dem Allerhöchsten Protektorate Seiner Königlichen Hoheit des Prinz-Regenten Luitpold von Bayern' so betitelt beginnt die vom Bayerischen Landes-Feuerwehr-Ausschuss ausgestellte Urkunde.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

08.12.1902

Turmuhr und Glocke für die Kreuzbergkirche

-- Auszug aus dem Schriftführerprotokoll: --


Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein
vom 8. Dezember 1902.

Betreff:
Anschaffung einer Kirchturmuhr auf dem Kreuzberge zu Pleystein.

Die durch den Brand vom 10. Juli 1901 zerstörte Turmuhr auf dem Kreuzbergkirchturme zu Pleystein wurde zufolge des Generalversammlungsbeschlusses vom 16. August dieses Jahres aus Mitteln der Freiwilligen Feuerwehr neu beschafft und von der Turmuhrenfabrik Eduard Strobl in Regensburg um den Preis von 1100 Mark bezogen.
Die nunmehr von genannter Firma gelieferte und auf dem Kreuzbergkirchturme aufgestellte Turmuhr wird complett mit allen Zugehörungen mit dem heutigen Tage in das Eigentum der Kreuzberg Kirchenstiftung Pleystein unentgeltlich abgetreten und überwiesen.

Freiwillige Feuerwehr Pleystein
Pleystein, 22. Dezember 1902
 Kommandant (Wildenauer)
 Schriftführer (Hauser)
 Vorstand (Wüst)

Das Bild zeigt das Uhrwerk der Turmuhr. Sie befindet sich noch im Turm der Kreuzbergkirche; ist jedoch nicht mehr funktionstüchtig.

Der Zahn der Zeit nagte auch an der gestifteten Turmuhr. Aus Gründen der Sicherheit musste die gestiftete Turmuhr durch eine neue erstetzt werden. Das Uhrwerk (rechts im Bild) ist noch erhalten, jedoch nicht mehr im Einsatz. Nach Auskunft von Pater REBER musste das Uhrwerk jeden Tag durch die am Kreuzberg ansässigen Novizen aufgezogen werden.

 

Die von der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein gestiftete Glocke trug die Widmung:

"Gestiftet von der Feuerwehr Pleystein"

Während der beiden Weltkriege stieg die Nachfrage nach Metall ins Unermessliche. Alle Sorten von Metall wurden zur Munitionsherstellung benötigt. Zwar konnte 1917 die Ablieferung der Glocken umgangen werden, nicht aber im letzten Krieg. 1942 wurden drei Glocken mit zusammen 1100 kg abgeliefert. Nach dem Krieg kam die große Glocke wieder zurück. Die beiden anderen Glocken blieben verschollen.

Bei der Wiedererrichtung des Turmes der Kreuzbergkirche 1971 wurde das Geläute dem der Pfarrkirche angepasst. Deshalb war eine Neubeschaffung aller Glocken notwendig. Die damals von der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein gestiftete Glocke ist nicht mehr existent - vermutlich wurde sie während des 2. Weltkrieges eingeschmolzen.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein und Chronik '175 Jahre Kreuzberg-Kirche Pleystein'

30.05.1907

Monstranz für die Kreuzbergkirche

In der Ausschusssitzung vom 23.05.1907 und in der darauffolgenden Generalversammlung vom 30.05.1907 wurde der Erwerb einer Monstranz für 550 Mark für das Gotteshaus auf dem Rosenquarzfelsen genehmigt.
Die Kreuzberg-Kirchenstiftung erklärte sich im Gegenzug bereit, alljährlich für die verstorbenen Vereinsmitglieder ein heiliges Amt zu lesen.
Seitdem ist der Kirchenzug der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein jeweils am Ostermontag zu einer schönen Tradition geworden, die die harmonische Verbindung Kreuzbergkloster - Feuerwehr nachhaltig unterstreicht.

 

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein und Chronik '175 Jahre Kreuzberg-Kirche Pleystein'

05.11.1928

Neue Motorspritze für die Wehr

Für die Freiwillige Feuerwehr wird durch die Stadt Pleystein eine tragbare Motorspritze mit Fahrgestell zu 600 sl. Leistung von der Firma BALKE in Frankenthal/Pfalz in Auftrag gegeben.

Quelle: Chronik der Stadt Pleystein

13.07.1930

60jähriges Gründungsfest

Das im Jahre 1919 fällige 50jährige Gründungsfest musste infolge der Nachkriegsverhältnisse ausfallen.

Aber auch die Feier des 60jährigen Gründungsfestes im Jahre 1929, das durch die am 24.03.1929 durch die Stadt Pleystein erworbene erste Motorspritze "BALKE" einen besonderen Glanzpunkt erhalten sollte, konnte trotz der abgeschlossenen Vorbereitungen nicht stattfinden.

Am 04.07.1929, drei Tage vor dem Festtermin - es war Firmtage -, entlud sich über Pleystein ein schweres Gewitter mit katastrophalem Hagelschlag, der nicht nur die Fluren und Ernten vernichtete, sondern auch die Dächer und Fenster der Gebäude zusammenschlug. Selbst die ältesten Einwohner konnten sich an einen derartigen Hagelschauer nicht entsinnen.

Die Festlichkeiten wurden ein Jahr später am 13.07.1930 unter dem seinerzeitigen Verwaltungsrat:
Alois WILDENAUER (Vorstand), Max BOCK (Kommandant), Hans REWITZER (Adjudant), Johann POBLOTZKI (Schriftführer), Albert SAX (Kassier) und Hans STRIEGL (Zeugmeister)
im Rahmen eines 2tägigen Programms - mit Fackelzug, Feuerwerk, Feldmesse, Ehrung der Gründungsmitglieder und Gefallenen sowie einem großen Festzug unter Begleitung zahlreicher Vereine nachgeholt.

Quelle: Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pleystein

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