Einsätze bis 1899

 

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28.11.1842

Brand in der Altstadt von Pleystein

Gegen 22.00 Uhr brach in der Altstadt ein Feuer aus. Vermutlich ging es im Hause Nr. 5 (es gehörte dem Schneider Christoph Schick) [Altstadt 52] auf, das noch ganz aus Holz gebaut war. Der Westwind trug die Flammen weiter über die ganze Häuserzeile. Dem Brand fielen 8 Häuser zum Opfer (Haus-Nr. 5 bis 10, 13 und 14). Das Haus Nr. 15 (Josef Rewitzer) [Altstadt 36] wurde abgetragen, um den Brand einzudämmen - was auch gelang. Beim Wiederaufbau mussten Brandmauern zwischen den einzelnen Häusern errichtet werden und die Scheunen wurden unterhalb auf Gemeindegrund aufgebaut.

Quelle: Staatsarchiv Amberg / Bez.Amt Vohenstrauß Nr. 2112

 

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03.11.1845

Brand im nordwestlichen Teil der Stadt

In der Nacht vom 3. zum 4. November wüteten die Flammen und vernichteten 25 Häuser mit Nebengebäuden. Abgebrannt sind die Anwesen Haus-Nr. 118 - 125 [Untere Steingasse 16 bis 2], 126 - 127 [Am Stadtweiher 1 und 3], 145 - 146 [Weberstraße 1 und 2], 147 - 151, [Neuenhammerstraße 15 bis 11], 152 - 154 [Ziegeltorgasse 2, 4, 5], 156 - 157 [Ziegeltorgasse 8, 10], 162 [Ziegeltorgasse 9] und 163 [Ziegeltorgasse 7]. Dadurch wurden 38 Familien obdachlos.

Quelle: Staatsarchiv Amberg / Bez.Amt Vohenstrauß Nr. 4052

 

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06.12.1848

Scheunenbrand

In der Nacht vom 6. auf 7. Dezember brach in der Scheune des Metzgermeisters Zeller [Altstadt 2] Feuer aus. Der Brand verbreitete sich so schnell, daß viele Bewohner nur das nackte Leben retten konnten. Viel Vieh, Getreide und Futtervorräte verbrannten. 55 Häuser mit Nebengebäuden wurden vernichtet. Auch Rathaus, Brauhaus und Fleischbank wurden ein Opfer der Flammen. Nur der angestrengten Arbeit der Feuerwehren war es zu verdanken, dass der übrige Teil der Stadt gerettet werden konnte. Die Not war groß, aber auch die Hilfsbereitschaft. Aus allen Teilen Bayerns flossen Spenden nach Pleystein. Der Redakteur des 'Münchener Volksboten', Zander, Übersandte der Stadt den Betrag von 6078 fl 38 kr, der auf seine Zeitungsberichte hin eingegangen war.
über dem Rathaus wurde ein Notdach errichtet. Der Brotladen war bis zum Wiederaufbau des Rathauses im Hause des Joseph Schneider (Hs-Nr. 79) untergebracht.
Folgende Gebäude fielen dem Brande zum Opfer: Hs-Nr. 46 - 54, 57, 59 - 66, 80 - 104, 120 - 123, 128, 129, 138 - 140, 143 und 144.

Quelle: Staatsarchiv Amberg / Bez.Amt Vohenstrauß Nr. 4052

27.08.1851

Brand eines Wohngebäudes

Am 27. August 1851, morgens um 03.30 Uhr, verbrannte das Anwesen des Schmiedemeisters Andreas Piehler, Hs-Nr. 146 [Weberstraße 1]. Die Feuerwehr musste sich darauf beschränken, die angrenzenden, meist mit Schindel gedeckten Häuser zur retten.

Quelle: Chronik von Stadtschreiber Spitzer

30.12.1870

Brand eines Wohngebäudes

Am 30. Dezember 1870 verbrannte das Haus des Maurers Ferdinand Bock, Hs-Nr. 43 [Stadtgraben West 7]. Bei diesem Brand erstickten durch die Rauchgase 4 Personen.

Quelle: Chronik von Stadtschreiber Spitzer

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